Beratung und Begleitung      
für Menschen  
mit Behinderung

Edith Lanfranconi-Laube
   
Hintergrund  
  • Fragen zur eigenen Identität
  • Ablösung und Selbstbestimmung
  • Beziehungen in Arbeit und Freizeit
  • Freundschaft und Sexualität
  • Aufbau und Pflege von Partnerschaft und Familie

sind Themen mit denen sich Menschen mit Behinderung beschäftigen, wie die meisten Menschen.

Für Menschen mit Behinderung kann es aber besonders schwierig sein, ihre Bedürfnisse, ihre Möglichkeiten und Grenzen einzuschätzen. Unterstützung in Form von Fachliteratur, Kursen oder psychologischer Beratung ist für sie zudem nur bedingt zugänglich.

Vielen Menschen mit Behinderung gelingt es trotzdem, ihr Leben bewundernswert positiv zu gestalten.

Bei anderen führt die Spannung zwischen Wunsch und Realität zu anhaltender Unzufriedenheit, Stimmungsschwankungen, Aggressivität oder Suchtverhalten.

Beratung und Begleitung ist ein niederschwelliges Angebot, das diese Menschen unterstützt, mehr Vertrauen in ihre eigenen Stärken zu gewinnen, Grenzen zu erkennen und anzunehmen. So können positive Veränderungen eingeleitet werden.

Im Gegensatz zu Psychotherapie, die bei Störungen und schwerwiegenderen Problemen angezeigt ist, ist psychologische Beratung bei leichteren aktuellen Problemen angemessen. Beratung erstreckt sich oft über kürzere, bedarfsabhängige Zeiträume. Beratung kann angezeigt sein, bei Ablösungs- und Übergangsprozessen oder als Nachbetreuung nach einer Psychotherapie, im Sinne einer therapeutischen Begleitung.

Psychologische Beratung kann die Arbeit der SozialpädagogInnen und der SozialarbeiterInnen ergänzen und aktuelle Lebensfragen vertieft angehen.